Entwicklungswerk
Entwicklungsförderung INPP in Reutlingen

INPP- Methode in Reutlingen

Verstehen.

Einordnen.
Individuell begleiten.

Die INPP Methode in Reutlingen bietet einen neuromotorischen Ansatz für Kinder mit fortbestehenden frühkindlichen Reflexmustern. Gemeinsam betrachten wir mögliche Zusammenhänge mit Lernen, Verhalten, Motorik und Reizverarbeitung

Im ersten Kontakt klären wir gemeinsam, ob eine INPP Abklärung zu den Beobachtungen Ihres Kindes passen könnte. 

Vielleicht kommen Ihnen diese

Beobachtungen bekannt vor....

Viele Eltern erleben, dass ihr Kind in bestimmten Situationen

mehr Anstrengung hat als andere Kinder- zum Beispiel: 

Warum fällt es

meinem Kind so

schwer, ruhig

zu sitzen?

Warum hält die Konzentration

nur so kurz?


Weshalb reagiert

es so schnell überfordert

oder wütend?


Warum ist Sport

für mein Kind so

anstrengend?


Warum kostet

Lesen oder Schreiben

mein Kind so 

viel Kraft?

Mögliche Erklärung: Frühkindliche Reflexe

Frühkindliche Reflexe sind natürliche Bewegungsmuster, die uns in der frühen Entwicklung unterstützen. Wenn sie nicht wie erwartet gehemmt werden, können sie auch im späteren Kindesalter noch aktiv sein und in Zusammenhang mit verschiedenen Auffälligkeiten stehen z.B. in der Motorik, im Verhalten, beim Lernen oder in der Reizverarbeitung. 

Mögliche Zusammenhänge frühkindlicher Reflexe mit Motorik, Lernen, Verhalten und Reizverarbeitung
Portrait von Regine Weber, zertifizierte INPP-Therapeutin und Gründerin des Entwicklungswerks in Reutlingen.

Ich bin Regine Weber

INPP- Therapeutin in Reutlingen

Als Gesundheits- und Krankenpflegerin und Mutter weiß ich, wie herausfordernd es sein kann, wenn ein Kind in seiner Entwicklung mehr Unterstützung braucht. Die INPP- Methode hat mich überzeugt, weil sie ganzheitlich ansetzt und Kinder in ihrer natürlichen Entwicklung stärkt.

Zeit und Ruhe

Ihr Kind soll sich nicht beweisen müssen.

Verständlichkeit

Sie sollen nachvollziehen können, was ich untersuche und warum.

Individuelle Begleitung

Im Mittelpunkt steht Ihr Kind und seine Entwicklung.

So läuft eine INPP-Begleitung ab

Strukturiert, individuell und in Ihrem Tempo.

1

Anamnese

Wir sprechen über Ihre Beobachtungen und Fragen.

→
2

Neuromotorische
Untersuchung

Ich betrachte relevante Reflexe und Entwicklungsbereiche.

→
3

Auswertung

Sie erhalten eine gut verständliche Einschätzung.

→
4

Individuelles
Übungsprogramm

Kurze, individuell abgestimmte Übungen für zu Hause.

→
5

Regelmäßige
Wiedervorstellungen

Ich begleite den Entwicklungsprozess mit Wiedervorstellungen alle 6–8 Wochen.

Reflexe verstehen

Frühkindliche Reflexe im Überblick

Frühkindliche Reflexe gehören zur natürlichen Entwicklung. Wenn einzelne Reflexmuster über das übliche Alter hinaus fortbestehen, können sie möglicherweise mit Auffälligkeiten beim Lernen, in der Bewegung oder im Verhalten in Zusammenhang stehen. Erfahren Sie mehr über fünf wichtige Reflexe und darüber, welche Beobachtungen mit ihnen verbunden sein können.

Illustration zum Furchtlähmungsreflex (FPR)

FPR

Furchtlähmungsreflex

Mögliche Zusammenhänge mit Sicherheit, Rückzug und erhöhter Empfindlichkeit

Illustration zum Moro-Reflex

Moro-Reflex

 

Mögliche Zusammenhänge mit Stressverarbeitung und Überforderung

Illustration zum Tonischen Labyrinthreflex (TLR)

TLR

Tonischer Labyrinthreflex

Mögliche Zusammenhänge mit Haltung und Gleichgewicht

Illustration zum asymmetrisch-tonischen Nackenreflex (ATNR)

ATNR

Asymmetrisch-tonischer
Nackenreflex

Mögliche Zusammenhänge mit Schreiben, Lesen und Hand-Auge Koordination

Illustration zum symmetrisch-tonischen Nackenreflex (STNR)

STNR

Symmetrisch-tonischer
Nackenreflex

Mögliche Zusammenhänge mit Körperhaltung und Koordination

Was Eltern vor einer INPP-Begleitung wissen möchten

Hier finden Sie erste Antworten rund um die Behandlung. Weitere persönliche Fragen können wir gerne in einem unverbindlichen Erstkontakt besprechen. 

Was ist INPP und wie funktioniert es?

Jedes Kind kommt mit sogenannten frühkindlichen Reflexen zur Welt. Diese angeborenen Bewegungsmuster unterstützen das Baby in den ersten Lebensmonaten und bilden die Grundlage für eine gesunde Entwicklung.

Mit zunehmender Reifung des Nervensystems verlieren diese Reflexe ihre Aufgabe und werden durch bewusst gesteuerte Bewegungen ersetzt. Dieser natürliche Entwicklungsprozess ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder sicher laufen, sich konzentrieren, schreiben, lesen und ihren Alltag selbstständig bewältigen können.

Manchmal verläuft diese Entwicklung jedoch nicht vollständig. Bleiben einzelne frühkindliche Reflexe aktiv, können sie das Nervensystem dauerhaft beeinflussen. Mögliche Folgen sind unter anderem Schwierigkeiten in den Bereichen Konzentration, Lernen, Motorik, Gleichgewicht, Wahrnehmung oder emotionale Regulation. Obwohl Kinder oft intelligent, motiviert und neugierig sind, fällt ihnen vieles deutlich schwerer als Gleichaltrigen.

Die INPP-Methode setzt genau an dieser Stelle an. Mithilfe einer speziellen Diagnostik wird untersucht, ob noch aktive frühkindliche Reflexe die Entwicklung beeinflussen. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Übungsplan erstellt, der das Nervensystem dabei unterstützt, den natürlichen Reifungsprozess nachzuholen.

Ziel der INPP-Methode ist es, die Ursachen hinter den Herausforderungen eines Kindes besser zu verstehen und die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung zu schaffen – damit Lernen, Bewegung und der Alltag wieder leichter gelingen können.

Für wen eignet sich die INPP- Methode?

Die INPP-Methode kann Kinder und Jugendliche begleiten, deren Entwicklung durch noch aktive frühkindliche Reflexe beeinflusst wird. Sie wird häufig ergänzend eingesetzt, wenn Herausforderungen in den Bereichen Lernen, Bewegung, Verhalten oder Wahrnehmung bestehen.

Sie kann unter anderem bei Kindern mit folgenden Diagnosen oder Fragestellungen sinnvoll sein:

  • ADHS oder ADS
  • Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten (LRS, Dyskalkulie)
  • Wahrnehmungs- und Koordinationsauffälligkeiten (Konzentrationsprobleme, Hand-Auge- Koordination)
  • Ängsten oder erhöhter emotionaler Belastung
  • Schwierigkeiten in der sozialen und emotionalen Entwicklung
  • Autismus-Spektrum-Störungen (z. B. Asperger-Syndrom)
  • Motorische Auffälligkeiten
  • und noch mehr

Woran können Eltern erkennen, dass eine Abklärung sinnvoll sein könnte?

Vielleicht beobachten Sie bei Ihrem Kind einige der folgenden Auffälligkeiten:

  • Schwierigkeiten mit Gleichgewicht, Koordination oder Motorik (z. B. beim Fahrradfahren oder Schwimmen)
  • Konzentrationsprobleme und schnelle Ablenkbarkeit
  • Innere Unruhe oder ein ausgeprägter Bewegungsdrang
  • Probleme beim Schreiben oder einer flüssigen Handschrift
  • Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührungen
  • Unsicherheit bei feinmotorischen Aufgaben und der Hand-Auge-Koordination
  • Sprach- oder Sprechauffälligkeiten
  • Reiseübelkeit
  • Starke emotionale Reaktionen, Frustration oder Wutausbrüche

Nicht jede dieser Auffälligkeiten muss auf aktive frühkindliche Reflexe zurückzuführen sein. Häufen sich jedoch mehrere dieser Anzeichen oder begleiten sie Ihr Kind bereits über einen längeren Zeitraum, kann eine INPP-Diagnostik helfen, mögliche Zusammenhänge besser zu verstehen.

Ab welchem Alter ist die INPP- Therapie sinnvoll?

Grundsätzlich gilt: Je früher mögliche Entwicklungsauffälligkeiten erkannt werden, desto besser können Kinder begleitet werden. Eine INPP-Diagnostik und Therapie ist in der Regel ab einem Alter von etwa 3,5 Jahren möglich.

Besonders gute Voraussetzungen bietet häufig das Grundschulalter. Ab etwa 8 Jahren hat das Gehirn bereits wichtige Entwicklungsschritte durchlaufen, sodass Kinder die Bewegungsübungen oft sehr bewusst und zuverlässig umsetzen können. Dadurch lässt sich die Therapie in vielen Fällen besonders gut in den Alltag integrieren.

Dennoch entwickelt sich jedes Kind in seinem eigenen Tempo. Deshalb gibt es kein festes Alter, das für alle Kinder gleichermaßen richtig ist. Entscheidend ist vielmehr, ob eine INPP-Therapie zum aktuellen Entwicklungsstand und zu den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes passt.

Auch Jugendliche und Erwachsene können von der INPP-Methode profitieren, wenn noch aktive frühkindliche Reflexe ihren Alltag beeinflussen.

Sie sind unsicher, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihr Kind ist? Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Gemeinsam besprechen wir die Entwicklung Ihres Kindes und klären in einem persönlichen Gespräch, ob eine INPP-Diagnostik oder Therapie sinnvoll sein kann.

Wie lange dauert eine INPP- Therapie?

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Deshalb richtet sich die Dauer einer INPP-Therapie immer nach dem individuellen Entwicklungsstand und den Fortschritten Ihres Kindes.

Nach dem Anamnesegespräch, der ausführlichen Ersttestung und dem gemeinsamen Auswertungsgespräch beginnt die individuelle Therapie. Etwa alle 6 bis 8 Wochen findet eine Wiedertestung statt. Dabei überprüfen wir gemeinsam, wie das Nervensystem auf die bisherigen Übungen reagiert hat und welche Entwicklungsschritte bereits erreicht wurden.

Diese regelmäßigen Testungen sind ein wichtiger Bestandteil der INPP-Methode. Sie ermöglichen es, den Übungsplan gezielt an den aktuellen Entwicklungsstand Ihres Kindes anzupassen und die Therapie individuell weiterzuführen.

In den meisten Fällen erstreckt sich eine INPP-Therapie über einen Zeitraum von etwa 1,5 bis 2 Jahren. Dabei wird der Therapieverlauf fortlaufend bewertet. So stellen wir sicher, dass die Übungen jederzeit zu den Bedürfnissen Ihres Kindes passen und die Entwicklung bestmöglich begleitet wird.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Die Kosten für eine INPP-Diagnostik und Therapie werden derzeit in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Dennoch lohnt es sich, direkt bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen. Einige Krankenkassen unterstützen gesundheitsfördernde Maßnahmen oder gewähren im Einzelfall einen freiwilligen Zuschuss. Ob und in welcher Höhe eine Kostenbeteiligung möglich ist, entscheidet jede Krankenkasse individuell.

Gerne unterstütze ich Sie bei Fragen zum Ablauf oder stelle Ihnen die benötigten Informationen für Ihre Anfrage bei der Krankenkasse zur Verfügung.

Ersetzt die INPP-Methode eine ärztliche oder therapeutische Behandlung?

Nein. Die INPP-Begleitung ist ein entwicklungsorientierter Ansatz und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische, ergotherapeutische oder sonstige medizinische Diagnostik und Behandlung.

Bei unklaren, neu auftretenden oder ausgeprägten Beschwerden sollte zunächst eine medizinische oder therapeutische Abklärung erfolgen. Ob eine INPP-Begleitung geeignet ist und wie ein Kind darauf reagiert, ist individuell unterschiedlich.

Sie möchten Ihre Beobachtungen persönlich besprechen?

In einem ersten unverbindlichen Kontakt klären wir, welche Schwierigkeiten Sie bei Ihrem Kind beobachten und ob eine INPP-Abklärung grundsätzlich zu Ihrer Situation passen könnte.

Nach Ihrer Anfrage melde ich mich persönlich bei Ihnen und erläutere Ihnen die möglichen nächsten Schritte.

Entwicklungswerk Regine Weber
Oskar- Kalbfell- Platz 8
72764 Reutlingen
Tel.: 0151/585 947 04
E-Mail: info@entwicklungswerk.net